Rönsahl, 14.09.2011 - Rainer Crummenerl
Vom Dorf des Schwarzpulvers zur Küste des Schwarzen Meeres – eine musikalische Reise mit dem Odessa-Projekt ... ließ die Zuhörer teilhaben an guter Laune und Frohsinn beim mazedonischen Tanzvergnügen und servierte traditionelle Musik der Balkanländer ebenso wie die tiefsinnige und von innerlicher Fröhlichkeit zeugende Klänge aus der Palette jiddischen Liedgutes und Klezmerklängen. Wer genau hinhörte, wenn beispielsweise die so genannte Spring-Drum ins Geschehen eingebunden wurde, der meinte, selbst einen musikalischen Abstecher ins „Märchenland“ erkennen zu können. Mal gesungen, mal nur gesummt, erzählte „Odessa-Projekt“ die Geschichte von dem alten Zigeuner, der gar nicht genug bekommen konnte vom fröhlichen Tanz, sprach von Marco aus Bulgarien, der auf der Suche nach der Partnerin fürs Leben auch mal im Nachbardorf Ausschau hält und band auch die Zuhörer mit ins Geschehen ein.
Rheinische Post (ror)
Hoch schlug der Pegel der Begeisterung im Museum Abtsküche. Musiker aus dem badischen und bergischen Raum ließen den tristen Herbstabend mit flotten Weisen und feurigen Rhythmen zur Ode an die Lebensfreude werden. Als Vollblutmusiker und Spaßvögel präsentierten sich drei Männer und drei Frauen in Wort und Ton in bester Fabulierfreude und Musizierlaune. ... Das musikalische Können und die Vielseitigkeit in der Beherrschung mehrere Instrumente ließen die Musiker zu Zauberern im Reichtum musikalischer Fülle werden. ... Durch die Anreicherung der Traditionals mit modernen und jazzigen Stilelementen blieb den einzelnen Musikern viel Spielraum zur Entfaltung. Bei vorwiegend feurigen Rhythmen war das Tanzen zum Schluss natürlich ein Muss.
Rheinische Post - 25.10.2010
Band Odessa-Projekt spielt im Alten Weingut in Großkarbach Klezmer- und Balkanmusik – Lieder vom Leben und der Liebe
Von Evamaria Schulte
Die Rheinpfalz - 14.09.2010, Grosskarlbach
Ungarische Streichtrios, Lieder von einer Roma-Hochzeit oder einem mazedonischen Tanzfest – mit ungewöhnlichen Klezmerklängen und Balkanliedern entführten die Musiker des Odessa-Projekts ihr Publikum am Samstag in Großkarlbach für ein paar Stunden in eine zauberhaft rhythmische Welt, in der da Leben gefeiert wird. ...
Gleich das erste Stück zog die Zuhörer in den Bann: es erzählte die Geschichte eines Roma-Vaters, der über die Vermählung seines Sohnes so glücklich ist, „dass er am liebsten drei Wochen lang durch tanzen würde“, wie Musiker Daniel Marsch lachend erläuterte. Auch bei den darauf folgenden Liedern konnte mancher im Publikum die Hände nicht still halten, verträumte Blicke gab es bei langsameren Weisen. ...
Das musikalische Können und die Vielseitigkeit der Musiker, die während der Stücke immer wieder ihre Instrumente fliegend wechselten, war faszinierend. Dass sich die drei Männer und Frauen des Projekts, das vor sieben Jahren „eigentlich aus einem Silvesterscherz heraus entstanden ist“, wie Gitarrist Benne Metzler erklärte, gut verstehen und viel Spaß bei ihren Auftritten zeigen, sah man. ...
Nach gut zwei Stunden fetziger Musik, so wie es die kleinen Balkanpuppen versprochen hatten, schickte das Odessa-Projekt die Zuschauer mit der Zugabe „Bay mir bist u shei“, einem Stück über die innere Schönheit eines Menschen, mit einem leichten und unbeschwerten Gefühl im Herzen auf den Heimweg.
Die Rheinpfalz - 14.09.2010 - Evamaria Schulte
VON GABI ADRIAN
Duisburg (RP) Rheinhausen
Fröhlich trällert die Klarinette eine ausgelassene Melodie. Gitarre und Geige folgen ihr, und der Kontrabass brummt dazu. Drei Wochen durchzutanzen versprach ein glücklicher Schwiegervater angesichts seiner hübschen Schwiegertochter – das ist ein Tanz aus Rumänien.
Mit einer Vielzahl von Instrumenten verbreitete die Formation Odessa Projekt mal Fröhlichkeit, mal tiefgründige Melancholie.
Die Freude an der Musik und die Begeisterung für Rhythmus stand den Musikern von Odessa Projekt ins Gesicht geschrieben. Am Montagabend begeisterten sie mit Klezmer-Klängen voller Seele und Melancholie beim Hofkonzert in der Bezirksbibliothek.
Rheinische Post online 18.8.2010 - Gabi Adrian
von HAGEN THIELE
Remscheid. Bereits zum 25. Mal lud das Kulturzentrum "Point Of Music" zum Folkfestival ein. Bei dem Jubiläum waren "Odessa Projekt", "Trio Plus", "Heart Devils" und "Celtic Night" mit von der Partie. Bei den Bands handelt es sich um Gruppen, die schon öfter bei den Folkveranstaltungen im POM aufetreten sind und genau wissen, wie sie für die richtige Stimmung sorgen. ..... Mit gut tanzbaren Lauten aus dem Balkan trumpften zum Abschluss die sechs Musiker vom "Odessa Projekt" auf. Das Publikum war schnell von den osteuropäischen Volksliedern angetan, die die Band auf ihre eigene Art interpretierte. Dabei ging es meist überschwänglich. aber auch ab und an etwas ruhiger und verträumt zu. Insgesamt schaffte es die Gruppe hervorragend, ein gutes Wechselspiel zwischen langsamen und flotten Nummern zu spielen. Nach einem sehr guten Auftritt verabschiedete sich die Gruppe unter großem Beifall.
Bergische Morgenpost - Remscheid - vom 16.11.2009 (Hagen Thiele)
Im Kommunikationscenter Schlupkothen gastiert das Odessa-Projekt
Wülfrath. Ihre Wurzeln haben die sechs semi-professionellen Musiker der 2001 gegründeten Gruppe "Odessa-Projekt" im Bergischen Land und im Badischen. ... . Sie sind angetrieben von Freude an der Musik und von der Begeisterung für Rhythmus im Wechsel mit viel Seele und Melancholie.
Sie bestechen durch professionelle Beherrschung immer wieder anderer Instrumente. Sie reißen mit ...
Auf dem Programm standen flotte Tänze, voller Dynamik und Lebensfreude, wehmütige Liebeslieder unterstützt von wabernder Klarinette, monotone Klänge, die abrupt von wilden Rhythmen abgelöst wurden. ...
Westdeutsche Zeitung - Wuppertal - vom 06.10.2009 (R. Mairose-Gundermann)
Für ungewohnte Klänge sorgt Odessa-Projekt beim Auftritt bei Kultur am Dobel
Freudenstadt. Ungewohnte Klänge gab es bei Kultur am Dobel zu hören. Schluchzende Geigen, quirlige Klarinetten-Läufe, mystische Rhythmen und mehrstimmiger Chorgesang. Odessa-Projekt war zu Gast und wusste das Publikum schnell zu gewinnen. ...
Odessa-Projekt spielt alte Lieder und Volksweisen, verharrt jedoch nicht in musikalischer Brauchtumpflege, sondern weiß die Traditionals aufzumischen und mit modernen, mitunter jazzigen Elementen aufzupeppen. Dabei bleibt den einzelnen Musikern viel eigener Spielraum zur Entfaltung. ...
Erstaunlich ist die Bandbreite der Musiker, die auf fetzige, immer schneller werdende Tänze ein melancholisch geschluchztes Lied setzen können, auf ausgelassene Klarinetten-Wirbel ein sattes rumänisches Streichtrio für Geigen und Kontrabass oder ein todtrauriges Wiegenlied der Zigeuner. ...
Nach großem Beifall war die Zugabe so ungewöhnlich wie das ganze Gastspiel: Die Musiker spielten zum Tanz auf, und viele Zuschauer drehten sich im Reigen bei Volkstänzen vom Balkan.
Schwarzwälder Bote - vom 01.12.2008 (HANNES KUHNERT)
HOFKONZERT. Osteuropäisches Liedgut fand im Atrium starken Beifall. Rhythmischer Witz und Reichtum der Klangfarben
„Nächstes Jahr in Odessa, der Perle am Schwarzmeer“ mag das sehnsuchtsvolle Ziel vieler Wandermusiker Osteuropas geheißen haben. Und für die 220 Zuhörer beim siebten Hofkonzert der Jubiläumsspielzeit mit der sechsköpfigen Gruppe „Odessa-Projekt“ blieb nur ein Wunsch offen: „übernächstes Jahr wieder in Rheinhausen.“
Das Gastspiel hatte auch wirklich alles zu bieten ...... Das Sextett „Odessa-Projekt“ ...offenbarte eine eindrucksvolle Ensembleleistung, in der jedem Musiker Freiraum zur Gestaltung blieb.
NRZ - vom 06.08.2008 (CARL KORTE)
Beim Hofkonzert spielten die Gruppe „Odessa Projekt“ ein buntes Potpourri osteuropäischer Musik. Die Mischung aus lebhaften Tanzliedern und gefühlvollen Liebesballaden kam beim Publikum sehr gut an.... Die ruhige und doch mitreißende Ausstrahlung der Künstler auf der Bühne harmonierte mit den Klängen und entließ die Zuschauer nach einem aufregenden Liederabend in eine laue Sommernacht.
Rheinische Post - vom 05.08.2008 (SONJA BROWATZKI)
... Schnelle mitreißende Lieder wechseln sich ab mit melancholischen Instrumentalstücken - eine Herausforderung, die von den Mitgliedern des "Odessa-Projektes" aber mühelos bewältigt wird. Man merkt den Musikern an, dass solche Auftritte keine Seltenheit für die seit 2001 bestehende Gruppe sind. Zehn bis zwölf Veranstaltungen im Jahr bestreitet das eingespielte Team mittlerweile in ganz Nordrhein-Westfalen oder auch in Süddeutschland, denn die Mitglieder stammen zum Teil auch vom anderen Ende der Republik. Eine CD mit dem Titel "Casa Bucovina" hat die Gruppe bereits herausgebracht, eine zweite ist in Arbeit und soll im Sommer erscheinen. Der Aufforderung zum Mitsingen leistet das Publikum zwar anfangs etwas zögerlich Folge, aber bis zum Schluss des mitreißenden Konzertes wird fleißig der Rhythmus mitgeklatscht oder geklopft...
Remscheider Generalanzeiger - vom 27.05.2008 (Xenia Schein)
DINSLAKEN. Wie klingt es, wenn Musiker aus dem Westen (Remscheid) auf Musiker aus dem Süden (Karlsruhe) treffen? Osteuropäisch, was sonst. Klarinetten verschmelzen zu bittersüßem Klezmer, Frauenstimmen singen in den mystischen Harmonien der Bulgarischen Chormusik. Saiten und Trommelfelle schwingen in rasanten Rhythmen. Odessa-Projekt nennen sich die sechs Musikerinnen und Musiker, die der Musik von den Karpaten bis zum Schwarzen Meer verblüffend authentisch Leben einhauchen. ...
Neue Rheinische Zeitung - vom 14.11.2006 (bes)
„Wilde Songs from Transsylvania, Bulgaria, from Russian Gvpsies and Jews“ standen auf dem Programm der sechs Projektmusiker, die nach Feierabend Botschafter der osteuropäischen Musik sind. Wild, ausgelassen und fröhlich spielten sie bei Kerzenschein Klezmerklänge aus Weißrussland, dem Balkan und der Ukraine. Von Romantik keine Spur.
Ruhig saß es da, das Publikum, innerlich war es jedoch in Tanzlaune. ..... Eine gelungene musikalische Reise durch das neue Osteuropa.....
Rheinische Post - vom 9.11.2004 - (von Bastian Kischewitz)
„Wild und ausgelassen, wehmütig und klagend offenbarten die Volksweisen Seele und Gemütsregungen aller Couleur. Die unvermeidliche Klarinette im Klezmerlied kam ebenso authentisch `rüber wie die typisch slawisch gefärbten Stimmen in mazedonischen oder bulgarischen Liedern ........ Bei gelöster und völlig unakademischer Präsentation insgesamt ein Abend auf musikalisch hohem Niveau.“
Remscheider General - Anzeiger vom: 15.10.2002 (Von Beate Lange)
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